Close

Documenta Artwork

Langeweile ausgeschlossen

Alle fünf Jahre bietet die documenta ihren künstlerischen Leitern die Gelegenheit, die wichtigste und größte Ausstellung zeitgenössischer Kunst maßgeblich zu prägen. Unter dem Titel „Von Athen lernen“ ist die documenta nun erstmals nicht nur in Kassel, sondern auch in der griechischen Hauptstadt zu sehen. Diese Herangehensweise ist neu und wird immer mit d14-Leiter Adam Szymczyk verbunden sein. Nicht neu sind die Kritiken an der documenta. Bislang hat es noch kein künstlerischer Leiter geschafft, die Kritik hinter sich zu bringen. Und so ist es auch in diesem Jahr. Kolja Reichert von der Frankfurter Allgemeinen sieht „banalste Beispiele möchtegernpolitischer Konzeptkunst“. Catrin Lorch von der Süddeutschen Zeitung ist hingegen von der neuen Galerie beeindruckt: „So klug wurde selten von der Kunst erzählt, von ihren Konventionen, Verstrickungen, Abhängigkeiten.“ Fest steht wohl nur, daß jede documenta ein hohes Maß an Reibungspotential besitzt. Man kann viel über die documenta sagen, aber langweilig wird sie bestimmt nicht werden.

Go top