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Namibia

Auf den Spuren der Kolonialzeit

Der Wind trägt den Wüstensand in die verlassenen Wohnzimmer, die abgelaufenen Holzbohlen knarzen unter den Füßen und am Eingang zur Kegelbahn hängt ein gerahmtes Bild mit der Aufschrift „Gut Holz“. Es ist auf den 4. Juni 1927 datiert. Fast könnte man meinen, die Bewohner wären nur kurz vor die Tür gegangen um nach der Pause eine neue Kegelrunde zu beginnen. Aber der Eindruck täuscht. Der Prunk vergangener Zeiten, als in der Wüste um Kolmannskuppe noch Diamanten abgebaut wurden, ist lange vorbei.

Ebenso wie in Kolmannskuppe verblassen auch im übrigen Namibia die letzten Zeugnisse der deutschen Kolonialmacht. Heute glänzt das afrikanische Land mit seinen Naturschönheiten: die Einsamkeit der Skeleton Coast, die Wildpferde der Namib, der Etosha Nationalpark oder die tiefroten Dünen der Sossusvlei ziehen die Besucher in ihren Bann.

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